Golden Adventure

Homepage von Dana, Ilea und Xavi

Abschied von Ilea

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mit Ilea am 02.04.2016

„Es gibt Engel die dürfen bei uns auf der Erde bleiben bis sie ihre Flügel bekommen.
Sie haben vier Pfoten, eine schwarze Nase und den treuesten Blick den man sich nur vorstellen kann.
Und bis diese Engel ihre Flügel bekommen, nennt man sie HUNDE“
(Verfasser leider unbekannt)

 

Hallo liebe Xavifreunde
Heute melde ich mich mit einem traurigem Eintrag hier im Blog zurück. Ich habe lange darüber nachgedacht ob und wie ich über den Abschied von Ilea schreiben soll und so wirklich klar bin ich damit auch jetzt noch nicht gekommen. Aber da ich ja immer über das ein oder andere Ereignis hier bei uns berichtet habe, wollte ich auch Ilea einen Platz hier geben.

Vielleicht hat es ja der ein oder andere schon gehört, dass meine Großtante Ilea am 31.07.2016 mit fast 15 Jahren in den Hundehimmel gegangen ist.
Sie war eine liebenswerte und stets fröhliche Tante, die mich nach einer Woche der Eingewöhnung, als neues Rudelmitglied akzeptiert und mit mir gespielt hat. Wir hatten tolle Jahre zusammen und ich glaube, dass sie auch froh war, dass nach dem Tod von Dana, mit der sie viele Jahre hier zusammen gelebt hat, wieder ein 4-beiniger Spielkamerad im Haus war.

Der Abend und die Nacht bevor Ilea über die Regenbogenbrücke gegangen ist, war sehr traurig für mein Frauchen. Ilea hat so schwer geatmet, war sehr unruhig und wollte immer aufstehen, was sie aber schon seit langem nicht mehr ohne Hilfe konnte.
Mein Frauchen hat, wie auch schon den ganzen Tag über, immer wieder versucht sie mit einem feuchten Tuch abzukühlen und sie zum Trinken animiert. Sie hat sie sogar in den Garten getragen damit sie ein wenig im kühleren Gras sein konnte. Da sie nicht mehr so gut auf Ihren Beinchen stehen konnte hat sie mein Frauchen gehalten und anschließend wieder ins Haus getragen.

Während der ganzen Nacht blieb mein Frauchen neben Ilea liegen um sie zu beruhigen und sie zu streicheln, zu kühlen oder um sie auf die andere Seite zu drehen.
Da es so gar nicht besser wurde, hat sich mein Frauchen mit Absprache unserer Tierärztin entschlossen, Ilea nicht länger leiden zu lassen.
Am Sonntag um 12.00 Uhr schlief sie in den Armen meines Frauchen friedlich ein. Mein Frauchen hat sich noch unter Tränen von Ihr verabschiedet und ihr gesagt, dass sie jetzt gehen darf.
Als Ilea eingeschafen war, legte sie mein Fraule auf ihr Hundebett, gab ihr noch das geliebte Schafi, und denkte sie zu. So blieb sie bis 14.30 Uhr liegen bis der Mann von der Tierbestattung „antares“ gekommen ist. Mein Fraule ist immer mal zu ihr hin und hat sie gestreichelt.

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Ich habe auch noch kurz tschüss gesagt und sie beschnuppert und mich anschließend brav auf meine Decke gelegt um mein Frauchen nicht zu stören.
Mein Frauchen ist sehr traurig, sie sagt, sie vermisst Ilea so sehr und dann weint sie, sogar auch auf unseren Hunderunden. Ich würde sie gerne trösten, weiß aber nicht genau wie.  Sie sagt mir immer, dass sie mich ganz doll lieb hat und froh ist, dass sie mich hat und ich sie auf andere Gedanken bringe. Ich bin froh, das ich ihr damit schon helfen kann.

Ich bleibe hier jetzt erst mal Einzelhund, denn mein Frauchen meint, dass ich im letzten Jahr, in dem es Ilea immer mal schlecht ging, viel zurückstecken musste.
Mir ist es gar nicht so vorgekommen, auch wenn ich natürlich gemerkt habe, dass Ilea jetzt etwas mehr Zuwendung und Hilfe brauchte.
Ich hoffe ich darf noch lange hier bleiben, denn ich fühle mich hier sehr wohl und mein Frauchen braucht mich doch!

Tschüss bis irgendwann, Xavi  😥

Ein Kommentar

  1. Liebes Xavi-Frauchen, lieber Xavi,

    es tut uns unendlich leid, dass ihr Abschied von euerer Ilea nehmen musstet.
    Wir, das sind Sammy, (Xavis Bruder) und seine Familie,
    können sehr gut nachvollziehen, wie ihr euch fühlt.
    Am 30. Januar 2017 mussten wir von unserem Cocker Cino Abschied nehmen.
    Er wurde schon im letzten Sommer sehr krank . In der Klinik wurde eine starke Blutarmut diagnostiziert. Seine Milz, die versuchte die Blutarmut auszugleichen wuchs sehr stark an.
    Anfangs konnten wir noch mit Kortison eine leichte Besserung erzielen.
    Zwei Wochen vor Weihnachten nahmen dann aber seine Beschwerden drastisch zu und zum Schluss halfen nur noch Schmerzmittel.
    Ende Januar war es dann so weit, dass auch diese nichts mehr halfen und wir ihn einschläfern lassen mussten.
    Er hat trotz Eis und Schnee bei uns im Garten seine letzte Ruhe finden können.
    Er fehlt uns unendlich.

    Unserem Sammy erging es ähnlich wie Xavi. Er musste in den letzten Monaten sehr zurückstecken, aber wir versuchen jetzt, ihn soweit wie möglich an allem teilhaben zu lassen. Manchmal verwöhnen wir ihn aber glauben wir fast schon zu sehr. Auch er wird erst einmal unser einziger Hund bleiben.

    Vielleicht klappt es ja in diesem Sommer, dass sich die beiden Brüder treffen. Das wäre sehr schön.
    Wir wünschen euch von Herzen alles Gute !

    Sammy ,
    Dieter, Susanne, Max und Carina