Golden Adventure

Homepage von Dana, Ilea und Xavi

Welpenkauf

Gewissensfragen vor dem Kauf eines Retrievers

Bevor Sie sich endgültig für einen Retriever entscheiden, sollten Sie diese Gewissensfragen gut durchdenken.

  1. Ein Retriever kann bei guter Pflege, die Voraussetzung sein sollte, ca. 12-14 Jahre alt werden. Sind sie bereit so lange für ihn zu sorgen?
  2. Wenn Sie teil einer Familie, Partnerschaft oder Wohngemeinschaft sind, sollten alle Mitglieder mit der Anschaffung einverstanden sein. Der Hund muss mit allen Mitgliedern auskommen und umgekehrt.
  3. Lässt sich die Hundehaltung mit Ihrer beruflichen und privaten Situation vereinbaren? Ein Retriever sollte nicht ständig länger als 4 Stunden alleine sein müssen. Er will bei seiner Familie sein, also sein „Rudel“ (Menschen) um sich haben. Daher ist er auch nicht für die ständige Zwingerhaltung geeignet. Darin würde er psychisch zu Grunde gehen.
  4. Viel Bewegung im Freien sind notwendig. Der tägliche Spaziergang für einen ausgewachsen Retriever soll insgesamt ca. 2 Stunden betragen. Um die Anlagen ihres Retrievers zu fördern ist auch eine rassetypische Ausbildung z.B. Dummy- Training, jagdliche Ausbildung, Rettungshundearbeit u.a. zu empfehlen.
  5. Stören Sie Hundehaare, schmutzige Pfoten, gelegentliches Bellen?
  6. Gibt es in Ihrer Nähe evtl. Schwimm-Möglichkeiten? Retriever sind ja bekanntlich richtige Wasserratten!
  7. Können Sie monatliche Kosten in Höhe von ca. bis 150.- Euro für Futter, Ausrüstung, Ausbildung, Tierarzt, Hundesteuer und Haftpflichtversicherung aufbringen?
  8. Erlaubt Ihr Vermieter einen Hund?
  9. Sind Sie allergisch auf Hundehaare? Bei Verdacht testen lassen. Es kommt immer wieder vor, dass Retriever deshalb schweren Herzens wieder abgegeben werden mussten. Was natürlich für beide Seiten traurig ist.
  10. Gibt es Jemanden, der für Ihren Hund sorgen kann, wenn Sie z.B krank sind oder verreisen?

Auswahl des Züchters

Haben Sie sich alle Punkte gut überlegt und sich entschlossen einen Retrieverwelpen zu Ihnen zu nehmen, so stehen Sie jetzt vor der Frage: Wie komme ich an einen guten und seriösen Züchter?

Wenden Sie sich an den Verband für das Deutsche Hundewesen VDH oder an den Deutschen Retriever Club DRC. Hier erfahren Sie die aktuellen Adressen der Retrieververeine.

Von den jeweiligen Vereinen können Sie sich eine aktuelle Welpenliste zuschicken lassen. Auf dieser Liste stehen alle Züchteradressen aus Deutschland, die derzeit einen Wurf haben, oder bei denen in Kürze ein Wurf zu erwarten ist. Diese Züchter unterwerfen sich strengen Zuchtbestimmungen.

Besuchen Sie nicht nur einen Züchter, sondern mehrere und machen sich Ihr eigenes Bild von den Haltungsbedingungen.

Ein guter Züchter ist auf eine oder zwei Rassen spezialisiert. Die Welpen wachsen im Wohnbereich des Züchters auf und sind somit bereits an Haushaltsgeräuschen und Besucher gewöhnt. Er bietet seinen Welpen außerdem Gelegenheit für Erkundungen in Haus und Garten (Ähnlich wie ein Abenteuerspielplatz).

Für welchen Züchter Sie sich am Ende entscheiden hängt ganz davon ab, ob Sie Ihren Retriever jagdlich führen oder auf Ausstellungen gehen, vielleicht später auch noch an Leistungsprüfungen teilnehmen wollen, oder ihn als reinen Familienhund möchten. Sprechen Sie darüber offen mit dem Züchter. Er wird Ihnen sicher gerne Rede und Antwort stehen.

Viele Retrieverbegeisterte haben sich einen Familienhund ausgesucht und erst mit der Zeit so richtig Spass an der Retrieverarbeit bekommen. Wie Dummykurse und Prüfungen, Workingtests, Jagdprüfungen und vieles mehr.

Auf alle Fälle sollte der Retriever stets ein liebenswürdiger, angenehmer Hausgenosse und Begleiter sein. Ebenso soll er auch das typische selbstsichere, freundliche Wesen eines Retrievers aufweisen.

Ein guter Züchter bietet den zukünftigen Welpenbesitzern die Möglichkeit, die Welpen zu besuchen.

Weitere Tipps zum Welpenkauf von Ursula und Roland Friedrich.

Dana, Ilea und Xavi sind aus der Zucht von Frau Daniela Schneider Häfele in Riedenburg, die unter dem Zwingernamen „Kyon´s“ bis Oktober 2014 im DRC gezüchtet hat.

Nicht kaufen sollten Sie (auch nicht aus Mitleid!):
Bei einem Händler der nicht selbst züchtet, sondern nur die Welpen anbietet.
Wenn ein „Züchter“ viele verschiedene Rassen anbietet.
Bei fahrenden Händlern.
Bei „Züchtern“ die Ihnen aus welchen Gründen auch immer, die Hündin nicht zeigen wollen oder können.
Bei überwiegender Zwingerhaltung.
Wenn die Welpen abseits vom Haus nahezu alleine ohne Menschenkontakt aufwachsen.
Wenn Hündin und Welpen apathisch und krank aussehen.

10 Bitten eines Hundes an den Menschen

  1. Mein Leben dauert 10-15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst.
  2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.
  3. Pflanze vertrauen in mich – ich lebe davon.
  4. Sei mir nicht lange böse und sperre mich zur Strafe nicht ein! Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen und Deine Freunde – ich habe nur Dich.
  5. Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.
  6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird – ich vergesse es nie.
  7. Bedenke, ehe Du mich schlägst, daß meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchel Deiner Hand zerquetschen könnten, daß ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.
  8. Ehe Du mich bei der Arbeit „unwillig“, „bockig“ oder „faul“ bezeichnest, bedenke: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange in der Sonne oder habe ein verbrauchtes Herz.
  9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde – auch Du wirst einmal alt sein.
  10. Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie, „Ich kann so was nicht sehen“, oder „es soll in meiner Abwesenheit geschehen“. Alles ist leichter für mich mit Dir.